Kurznachrichten

Veranstaltungen in
Brunstorf
25.09.2016 18:00 Uhr
Abendgottesdienst
Prädikantin Stürzer
Ort:
02.10.2016 10:00 Uhr
Familiengottesdienst
Pastorin Gogolin
Ort:
09.10.2016 10:00 Uhr
Gottesdienst
Pastorin Gogolin und Teamer
Ort:

Geschichte der Kirchengemeinde Brunstorf

Umfang der Kirchengemeinde: Brunstorf, Dassendorf, Havekost

Geschichte der Kirchengemeinde

Die Kirche in Brunstorf wird urkundlich erstmals 1335 in der Taxe des Ratzeburger Bischofs erwähnt. Im Zehntregister von 1230 wird Brunstorf weder als eigenständiges  Kirchspiel noch als Teil einer anderen Parochie erwähnt. Das Dorf ist demnach nach 1230 im Zuge der Rodung und Besiedlung des Sachsenwaldes entstanden. 1335  gehörten neben dem Kirchort Brunstorf die Dörfer Havekost, Schwarzenbek, Dassendorf, Friedrichsruh (bis 1910), Aumühle (bis 1911), Billenkamp  und Kröppelshagen  zum Kirchspiel. Schwarzenbek wurde 1605 eine eigenständige Kirchengemeinde, während Aumühle, Friedrichsruh, Billenkamp und Kröppelshagen bis zur Gründung der Kirchengemeinde Aumühle 1910 bei Brunstorf verblieben. Havekost, Dassendorf und Kröppelshagen besaßen im Mittelalter eigene Kapellen, die aber schon im 16. Jahrhundert wegen Baufälligkeit aufgegeben und abgebrochen wurden.

Baugeschichte der St. Elisabeth-Kirche

Die heutige St. Elisabeth-Kirche wurde 1777 anstelle eines Vorgängerbaus aus Ziegelsteinen errichtet. Der Baukörper ist mit einem Walmdach bedeckt, dessen Westteil jedoch gerade abschließt und mit einem Turm bekrönt ist.
Im Innern ist das Kirchenschiff durch zehn Holzsäulen, die ein Tonnengewölbe tragen, gegliedert. Das Gewölbe ist  mit einem Sternenhimmel ausgemalt.

Bei der Renovierung 1971/72 wurde das Innere umgestaltet, und erhielt sein heutiges Aussehen. Auch der Altarraum wurde neu gestaltet. Anstelle des alten Wandhochaltars wurde ein von dem  Nürnberger Bildhauer Heinz Heiber geschaffenes modernes, aus der Kreuzform entwickeltes Schnitzwerk gesetzt, das von zwei spätgotischen Apostelfiguren, wahrscheinlich Johannes und Petrus, flankiert wird. Auf der rechten Seite der Gruppe befindet sich eine Darstellung der Annaselbdritt und auf der linken Seite eine barocke Darstellung des Christus Triumphator. Bemerkenswert ist auch der barocke Taufengel.

Die Versöhnungskirche in Dassendorf

Dassendorf besaß schon im Mittelalter eine Kapelle, die aber im 16. Jahrhundert wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Durch den Zuzug von Flüchtlingen und ausgebombten Hamburgern stieg die Bevölkerungszahl Dassendorfs von 300 (Stand 1939) auf fast 2 500 nach dem Zweiten Weltkrieg an. Gottesdienste, Bibelstunden und Konfirmandenunterricht fanden zunächst in der Schule und in der Gastwirtschaft statt. 1960 wurde nach Plänen des Architektenehepaars Barbara und Wolfgang Vogt die Versöhnungskirche errichtet. Das Innere ist gradlinig und schlicht gestaltet, so dass die das von dem Kieler Maler  Alfred Roß geschaffene Altarkreuz und die vier Bundglasfenster zu den Themen Weichnachten, Karfreitag, Ostern und Pfingsten gut zur Geltung kommen. An die Kirche schließt sich ein ebenfalls 1960 erbautes Gemeindezentrum an. 1975 wurden ebenfalls auf dem Grundstück der Kirchengemeinde ein Kindergarten und ein Wohnhaus für den Hausmeister gebaut.