Tageslosung vom 18.05.2012
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.

Konfirmation

Konfirmatio-01Die Konfirmation: Dazu stehe ich

Mit dir erstürme ich Wälle, mit meinem Gott überspringe ich Mauern. (Psalm 18,30)

Woran glaube ich? Was ist mir wichtig? Wie will ich leben? Das sind Fragen, mit denen Jugendliche sich häufig beschäftigen - und es sind Fragen, bei deren Beantwortung der christliche Glaube eine Hilfe sein kann. Der Konfirmandenunterricht beginnt in der Regel etwa mit 12 oder 12 Jahren, je nachdem, ob der Konfirmandenunterricht ein oder zwei Jahre dauert.

 

Der Name Konfirmation leitet sich von lateinisch confirmare für befestigen ab. Es ist ursprünglich ein kirchliches Fest für 13 – 15jährige Jugendliche, die das Taufversprechen der Eltern und Paten am Taufstein nun selbst sagen und verantworten wollen. Dazu war das Erlernen von Grundinformationen der christlichen Lehre (früher zumeist an Luthers »Kleinem Katechismus« erworben) notwendig. Die Konfirmationsfeier lag dann an der Schwelle zum Erwachsenenleben, denn damals verließen die Jugendlichen in diesem Alter ihre Elternhäuser und wurden Lehrlinge oder Mägde.

 

Heute ist die Konfirmation ein weit verbreitetes volkskirchliches Fest, das allerdings im Osten Deutschlands oftmals durch die sozialistisch eingeführte »Jugendweihe« ersetzt wird. Im Konfirmandenunterricht geht es nicht mehr allein um das Erlernen christlicher Inhalte, sondern auch um die Einführung in existentielle Fragen nach Sinn und Lebenszielen, nach Solidarität und Selbstfindung. Die Konfirmanden stehen an der Schwelle zur inneren Selbständigkeit. Nach der Konfirmation kann kein Jugendlicher mehr gezwungen werden, am konfessionsorientierten Unterricht teilzunehmen.

 

Häufig gestellte Fragen
Weitere Informationen finden Sie unter www.konfiweb.de