"Nullpunkt." Neue Petrivisionen-Reihe über die Zeit
Die neue Petrivisionen-Reihe in der St. Petri-Kirche zu Lübeck heißt „Zeit“. Sie begleitet das Programm der „Stadt der Wissenschaft“ während des ganzen Jahres 2012. Die Reihe wird vom St. Petri Kuratorium und vom Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) gemeinsam gestaltet. Das Thema des ersten Abends lautete „Nullpunkt“
Die Zeit ist ein komplexes Phänomen, das Natur- und Geisteswissenschaftler, Künstler und Kreative gleichermaßen beschäftigt. „Zeit“ ist die Überschrift einer neuen Petrivisionen-Reihe in der Lübecker Universitätskirche St. Petri. Sie begleitet das Programm der „Stadt der Wissenschaft 2012“ mit monatlichen Akzenten. Das St. Petri Kuratorium gestaltet die Reihe gemeinsam mit dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL).
Der erste Abend war dem Thema „Nullpunkt“ gewidmet. Der Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Cornelius Borck referierte über Momente des Anfangs und Aufbruchs in der Kulturgeschichte. „Null Kelvin“, der weder messbare noch erreichbare absolute Kältepunkt (-273,15 °C), war das Thema der Rede des Chemikers PD Dr. Thomas Weimar von der Universität zu Lübeck. Pastor Dr. Bernd Schwarze setzte sich mit religiösen Null- und Wendepunkten auseinander.
Die musikalische Gestaltung des Abends hatte der Lübecker Kammerchor, unter der Leitung von Andreas Krohn, der Kontrabassist Philipp Dose sowie Jonathan Shapiro und Matthias Krohn, Schlaginstrumente übernimmen. Installationen, Szenen und Lesungen literarischer Texte ergänzten das Programm. Sigrid Dettlof und Knut Winkmann führten Regie.
Der Eintritt zu allen Petrivisionen ist frei. Das St. Petri Café ist ab 22 Uhr geöffnet.

